Die „Textträumer“ sind eine Gruppe von sechs Speyerer Autorinnen, die im Januar 2014 zusammenfanden. Sie alle verbindet eines: die Begeisterung fürs Schreiben. Ansonsten könnten sie unterschiedlicher nicht sein.

 

Die Seniorin unter ihnen, Katharina Magdalena Mattich, ist die Grande Dame der Lyrik. Ihre über 1000 Gedichte, die sie in ihrem langen Leben im In- und Ausland zum Teil auf Lesungen vorstellt(e), spiegeln ihren reichen Erfahrungsschatz wider; ihre Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst.

 

Ulrike Goergen, seit 2016 Mitglied der Autorengruppe, schreibt sowohl Lyrik als auch Prosa. Ihre Gedichte handeln zumeist von Naturphänomenen, aber auch von ihrer zweiten Leidenschaft, dem Tanzen. Ihre kurzen Prosatexte schildern Begebenheiten, die von Mysteriösem über Ironisches bis hin zu ernsten Themen reichen.

 

Auch Susanna Hedrich, Gründungsmitglied der Textträumer, schreibt Prosa und Lyrik. Ihre Gedichte und Geschichten weisen oft eigene Wortkreationen auf, die beim Zuhörer Bilder im Kopf entstehen lassen. Sie schreibt lustige Texte bzw. über ernste Situationen, die sie mit einem Augenzwinkern präsentiert.

 

Die vierte Autorin, Maria Knüttel aus Sankt Petersburg, präsentiert in ihren Geschichten witzige Begebenheiten, in die sie ihre Protagonisten geraten lässt. Augenzwinkernd und mit Ironie nimmt sie Situationen aufs Korn. Ihre Gedichte sind eher ernst und von einer philosophischen Haltung geprägt.

 

Rosalie Weißbach, von Anfang an dabei, liebt Tiere, vor allem Katzen, was sich unschwer an ihren lebendigen Geschichten erkennen lässt. Vom Mord im Vogelpark führt sie die Zuhörer zu ihrer Luzi, deren Name nicht zufällig an Luzifer erinnert, und deren tollkühnen Unternehmungen als Katzenkind.

 

Die Letzte im Bunde, Karin Firlus,  hat bisher fünf Bücher veröffentlicht (Stand Januar 2018), von denen drei in Schottland angesiedelt sind. Im Gegensatz zu diesen Liebesromanen handeln ihre Geschichten von eher ernsten bzw. nachdenklichen Alltagssituationen, die sie außergewöhnlich empfand und deshalb zu Papier brachte.

 

Die Textträumer lesen mehrmals im Jahr in Speyer und Umgebung.

 

140 Jahre ist er alt, der Literarische Verein der Pfalz, und somit einer der ältesten Vereine in Deutschland überhaupt. Seine Vorsitzende, Birgit Heid, erweckte ihn 2016 aus seinem Dornröschenschlaf, indem sie einzelne Ortsgruppen gründete, z.B. in Neustadt, Landau, Frankenthal und Speyer.

 

Die Speyerer Autorengruppe nennt sich Spira. Das Altpörtel auf unserem Logo steht dafür, dass Speyer eine alte Stadt ist und zu der Zeit, als das Altpörtel noch Teil der Stadtmauer war, hieß Speyer Spira.

Wir treffen uns am vierten Dienstag im Monat im Weinkontor am Königsplatz in Speyer, um 18:30 Uhr, um Texte zu besprechen und Lesungen zu organisieren. Die letzte fand am Dienstag, 16.01.2018, in der Pfälzischen Landesbibliothek in Speyer statt, wo sechs Mitglieder der Gruppe einen Teil ihrer Texte aus der Anthologie von 2017, „Gezogene Zeit“, las. Es ist eine Sammlung verschiedener Geschichten und Gedichte zum Thema „Warten“ – einem Phänomen, mit dem wir alle ständig konfrontiert sind.